Transformation 36 (2018 – 2021)
nachhaltig | ökologisch | gesund
Das Haus Rosenanger 36 im Lebensgarten Steyerberg war während der Trägerschaft durch den AVeV ein nachhaltiges und vielfältig nutzbares Lern-, Arbeits- und Wohnhaus für sinnvolle Transformation. Alle Räume des Hauses wurden optimiert, sinnvoll modernisiert und für diese Nutzung ausgerichtet.
Ziel des Projektes
Ziel des Projektes war es, mit mehreren Standbeinen ein autonomes Projekthaus zu ermöglichen, in Kooperation mit dem Trägerverein Achtsamkeit und Verständigung e. V., dem Lebensgarten Steyerberg e. V., der Stiftung Paradise Now als Förderer und dem Global Ecovillage Network (GEN) in Deutschland, Europa und Global.
Besonderer Fokus lag auf Innovation > Tauschlogikfreiheit, gemeinsame Verantwortung aller, Bottom-up-Strukturen, Erfahrungs- und Entfaltungsraum für junge Menschen und konseuente ökologische Nachhaltigkeit und Ressourcennutzung.
Blütezeit
Schnell entwickelte sich das Haus zu einem wertvollen, sozialen Begegnungsort für Jung und Alt, für Neuankömmlinge im Lebensgarten und alteingessene Lebensgärtner, für Orientierung Suchende, für Schnuppernde, für Mutige Neudenker und Experimentierfreudige.
Immer wieder trudelten Tumbleweed-Menschen herein, unterwegs in der Welt mit Rucksack und Zelt, brachten Impulse, Ideen, Inspirationen mit und bereicherten uns mit Buntheit, Vielfalt, Kreativität. Für sie war die T36 ein Ort, an dem sie sich Grundbedürfnisse erfüllen konnten > duschen, Wäsche waschen, essen, ausruhen, überwintern, Kontake knüpfen..
So entstand ein quicklebendiger fluider Hotspot für Transformation.
Es bildete sich ein Freundeskreis: aktive, umsichtige Menschen, die immer wieder mal oder ganzjährig hier präsent waren, hielten den Rahmen für das Projekt und trugen gemeinsam Verantwortung.
Ein starker Bezug zum GEN – Netzwerk war spürbar, NextGEN – Treffen, Lernort für morGEN,
Ende des Projektes
Alles hat seine Zeit… aktive Menschen wurden Eltern, Bedürfnisse veränderten sich, Lebenswege führten an andere Orte und zu unserem Bedauern endete auch die Förderung durch die Stiftung, so dass das Mietshaus zu teuer wurde, um es spendenbasiert weiter halten zu können..
2021 löste AVeV den Mietvertrag für das Haus auf.


