„Was hat das mit mir zu tun?!“

Mit Prozessarbeit in Verbindung gehen mit eigenen Anteilen und Ereignissen

Freitag 8.10., 10 – 13 Uhr + 14:30 – 17 Uhr, Jona Schenk
auf Spendenbasis, Anmeldung über info(et)avev.de, TNzahl begrenzt

„Prozessarbeit heißt für mich, mich in mein „Nichtwissen“ hinein zu wagen und mich staunend und auch ein wenig schelmisch an meine inneren Grenzen heranzuschleichen und mit ihnen in Kontakt zu kommen. Aus diesem Kontakt entsteht dann wieder etwas Neues – ein Wunder!“

In diesem Workshop möchte ich gerne einen kleinen Einblick in die Prozessorientierte Psychologie (auch Prozessarbeit) nach Arnold Mindell geben und direkt in das prozessorientierte Forschen mit eigenen Themen gehen.

Dabei werde ich
>   einen theoretischen Input zu grundlegenden Aspekten der prozessorientierten Theorie/Haltung geben,
>   Abläufe und Werkzeugen vorstellen
>   und versuchen, diese mit vielen kleinen praktischen Übungen erfahrbar zu machen.

Im Anschluss daran, öffne ich  einen Raum, um an eigenen Themen prozessorientiert zu arbeiten. Das können innere Konfliktthemen sein (z.B. mit dem inneren Kritiker), Körpersymptome, äußere Herausforderungen, aber auch Themen/Erlebnisse, die einen auf unerklärliche Art und Weise anziehen und einfach faszinieren. Gerne möchte ich hier auch eher experimentell und kreativ vorgehen und vor allem mit dem gehen, was im Moment auftaucht.

Die Prozessorientierte Psychologie (mehr) wurde in den 1970er Jahren von Arnold Mindell ins Leben gerufen und hat sich unter Mitwirken von vielen verschiedenen Menschen seitdem beständig weiterentwickelt.
Im Mittelpunkt steht die Idee, dass Ereignisse (positive und negative, außen wie innen), die uns beschäftigen, aber noch eher fern sind, im Kern etwas enthalten, was da sein möchte und uns hilft zu wachsen (als Individuum, aber auch als Gruppe, Gesellschaft, Welt).
Grundwerkzeuge sind dabei unser Bewusstsein, unsere mitfühlende Offenheit und spielerischer Kreativität.

„So kann Prozessarbeit uns bereichern, wenn wir mit persönlichen Herausforderungen konfrontiert sind und nach unserem Weg suchen. Aber auch unterstützen, „einfach nur“ in eine tiefe Verbindung mit dem Fluss des Lebens zu kommen und mit Mitgefühl, Neugier und Staunen in denselbigen zu springen.“

Für wen ist der Workshop?
Für alle, die Lust haben, Prozessarbeit kennenzulernen und auch gleich selbst erforschen wollen!

Ich freue mich auf Euch und den entstehenden Prozess!